Was ist ein „verstopfter“ Bohrer ?
Beim Bohren in Holz mit einem Holzbohrer zieht die Gewindespitze den Bohrer mühelos in das Holz. Wenn der Bohrer nach einigen Millimetern Bohrtiefe nicht mehr in das Loch eindringt, sondern auf der gleichen Höhe bleibt, spricht man von einer „Verstopfung“.

Beim Bohrvorgang bleiben kleine Holzstücke in der Nut unter der Vorschneider hängen. Sobald das Holz die Höhe des Hauptschneide (rote Linie auf Bild) überschreitet, verhindert es das Schneiden des Hauptschneide und der Bohrer kann nicht mehr bohren. Es stoppt und die Reibung erhitzt den Bohrer und das Holz. Der Bohrer „verstopft“.

Um dies zu verhindern, produziert Bonnet & Fils Bohrer mit einer breiteren Nut, deren Form die Abfuhr der Späne während des Bohrens ermöglicht. Eine größere Gewindetiefe an der Spitze erleichtert zudem das Einsinken des Bohrers in das Holz.